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Bericht über Kostensteigerungen beim Deutschen Museum

08.05.2019 - Antrag | 17/2003

Initiatoren:
Robert Brannekämper, Winfried Bausback, Alex Dorow, Ute Eiling-Hütig, Stephan Oetzinger, Franz Josef Pschierer, Helmut Radlmeier, Andreas Schalk, Florian Streibl, Fabian Mehring, Kerstin Radler, Peter Bauer, Manfred Eibl, Susann Enders, Hubert Faltermeier, Hans Friedl, Tobias Gotthardt, Eva Gottstein, Joachim Hanisch, Wolfgang Hauber, Johann Häusler, Leopold Herz, Alexander Hold, Nikolaus Kraus, Rainer Ludwig, Gerald Pittner, Bernhard Pohl, Gabi Schmidt, Jutta Widmann, Benno Zierer

Die Staatsregierung wird aufgefordert, dem Ausschuss für Wissenschaft und Kunst baldmöglichst mündlich über die Kostensteigerungen bei der Sanierung des Deutschen Museums und ihre Folgen zu berichten.


Von der Museumsleitung sind dabei insbesondere folgende Fragen zu klären:



  • Was hat zu den jüngst bekannt gewordenen Kostensteigerungen geführt-

  • Hätten diese Kostensteigerungen verhindert werden können- Und wenn ja, wie-

  • Welche weiteren Schritte planen Museums- und Bauleitung, um einer weiteren Steigerung der Kosten vorzubeugen-

  • Welche Maßnahmen der Projektsteuerung und des Kostencontrollings sind für die weitere Planung und den weiteren Bauablauf vorgesehen, um die Kosten künftig im Rahmen zu halten-

  • Sind ggf. Umplanungen erforderlich, um den gegebenen Kostenrahmen einhalten zu können-

  • Sind weitere Sponsoring-Kampagnen von Seiten des Deutschen Museums geplant-

  • Welche Vorgänge haben zu der Insolvenz des beteiligten Architektenbüros geführt-

  • Wie kann nach der Insolvenz des Architektenbüros sichergestellt werden, dass der Bauablauf sich nicht verzögert und keine Kostensteigerung anfällt-



Bei der Sanierung des Deutschen Museums handelt es sich um ein wichtiges Prestige-Projekt, das der Freistaat Bayern finanziell maßgeblich unterstützt. Der Bayerische Landtag dringt vor diesem Hintergrund darauf, dass verantwortungsvoll mit Steuergeldern umgegangen wird. Zudem ist das Deutsche Museum als bundesweit besucherstärkstes Naturwissenschafts- und Technik-Museum dem neuesten Stand der Museumspädagogik entsprechend umzubauen, sodass es seinen Status als Besuchermagnet behaupten bzw. weiter ausbauen kann. 

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