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Wiedereinsetzung eines -Wissenschaftlichen Beirats Inklusion-

04.07.2019 - Antrag | 18/3277

Initiatoren:
Norbert Dünkel, Winfried Bausback, Robert Brannekämper, Thomas Huber, Gerhard Waschler, Josef Zellmeier, Martin Bachhuber, Barbara Becker, Gudrun Brendel-Fischer, Alex Dorow, Ute Eiling-Hütig, Matthias Enghuber, Petra Guttenberger, Hans Herold, Johannes Hintersberger, Michael Hofmann, Gerhard Hopp, Petra Högl, Andreas Jäckel, Jochen Kohler, Harald Kühn, Otto Lederer, Beate Merk, Martin Mittag, Stephan Oetzinger, Franz Josef Pschierer, Helmut Radlmeier, Barbara Regitz, Berthold Rüth, Andreas Schalk, Sylvia Stierstorfer, Peter Tomaschko, Steffen Vogel, Ernst Weidenbusch, Georg Winter, Florian Streibl, Fabian Mehring, Gabi Schmidt, Peter Bauer, Manfred Eibl, Susann Enders, Hubert Faltermeier, Hans Friedl, Tobias Gotthardt, Eva Gottstein, Joachim Hanisch, Wolfgang Hauber, Johann Häusler, Leopold Herz, Alexander Hold, Nikolaus Kraus, Rainer Ludwig, Gerald Pittner, Bernhard Pohl, Kerstin Radler, Jutta Widmann, Benno Zierer, Katharina Schulze, Ludwig Hartmann, Thomas Gehring, Anna Toman, Gülseren Demirel, Eva Lettenbauer, Jürgen Mistol, Verena Osgyan, Gisela Sengl, Max Deisenhofer, Anne Franke, Susanne Kurz, Hep Monatzeder, Gabriele Triebel, Sabine Weigand, Martin Hagen, Matthias Fischbach, Julika Sandt, Alexander Muthmann, Wolfgang Heubisch, Sebastian Körber

Die Staatsregierung wird aufgefordert, bis zum Ende der 18. Legislaturperiode erneut einen -Wissenschaftlichen Beirat Inklusion- einzusetzen und mit der Begleitung der Umsetzung der Inklusion an Bayerns Schulen sowie der Beratung hinsichtlich inklusiver Prozesse zu beauftragen.


Der künftige -Wissenschaftliche Beirat Inklusion- soll sich aus Vertretern der Sonderpädagogik und der Schulpädagogik zusammensetzen und das differenzierte Schulwesen bzw. die verschiedenen Altersstufen widerspiegeln.



Infolge der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung haben sich Bayerns Schulen auf Weg zur inklusiven Schule gemacht. Ein wichtiger Schritt war die interfraktionell auf den Weg gebrachte und gemeinsam beschlossene Änderung des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen im Jahr 2011: Inklusiver Unterricht ist seither Aufgabe aller Schulen.


Inklusion ist ein langfristiger, gesamtgesellschaftlicher Prozess. Im schulischen Bereich ist der differenzierte Blick auf die konkreten Bedürfnisse von Kindern und Eltern, aber auch auf Lehrkräfte und Schulen insgesamt einschließlich weiterer beteiligter Fachkräfte unerlässlich. Bayern hat sich daher auf einen Weg der Vielfalt begeben, der kontinuierlich mit Augenmaß weiterzuentwickeln ist.


Hierfür hat sich der in der 16. Wahlperiode erstmals vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus eingesetzte Wissenschaftliche Beirat Inklusion, fortgeführt in der 17. Legislaturperiode, als überaus hilfreich erwiesen: Mit mehreren Berichten, Studien, Fachveranstaltungen  und in zahlreichen Gesprächen mit Abgeordneten sowie Akteuren aus der Praxis hat er wichtige Impulse für die inklusive Entwicklung von allgemein bildenden, beruflichen und Förderschulen, aber auch der -Modellregion Inklusion- in Kempten gegeben.


Daher soll auch in der 18. Legislaturperiode ein Wissenschaftlicher Beirat Inklusion eingesetzt werden. Dabei sollen Sonderpädagogik und Schulpädagogik nach Möglichkeit ausgewogen repräsentiert sein, zudem sollten sich die verschiedenen Schularten wie auch die verschiedenen Schulstufen, ggf. gebündelt, wiederfinden. Schließlich ist eine ausgewiesene Expertise im Bereich der Inklusion unerlässlich.


 

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