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Mehr Transparenz in der Hochschulsteuerung! - Weiterführung der am Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) entwickelten Modelle

17.09.2019 - Antrag | 18/4467

Initiatoren:
Robert Brannekämper, Winfried Bausback, Alex Dorow, Ute Eiling-Hütig, Stephan Oetzinger, Franz Josef Pschierer, Helmut Radlmeier, Andreas Schalk, Florian Streibl, Fabian Mehring, Hubert Faltermeier, Peter Bauer, Manfred Eibl, Susann Enders, Hans Friedl, Tobias Gotthardt, Eva Gottstein, Joachim Hanisch, Wolfgang Hauber, Johann Häusler, Leopold Herz, Alexander Hold, Nikolaus Kraus, Rainer Ludwig, Gerald Pittner, Bernhard Pohl, Kerstin Radler, Gabi Schmidt, Jutta Widmann, Benno Zierer

Die Staatsregierung wird aufgefordert, dem Landtag darüber zu berichten, wie die am Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung ausgearbeiteten Modelle weitergeführt werden sollen, mit denen  Indikatoren für die Vergleichbarkeit von Auslastung und Personalbedarf der einzelnen Hochschulen entwickelt worden sind.


Hierbei ist insbesondere auf folgende Fragen einzugehen:



  1. Welche Modellannahmen lagen den Berechnungsverfahren des Staatsinstitutes ursprünglich zugrunde und inwieweit wurden sie auf Wunsch des Ministeriums oder der Hochschulen geändert-

  2. Erscheint es dem Ministerium sinnvoll, Auslastungsberechnungen getrennt für den Bachelor- und Masterbereich vorzunehmen-

  3. Trifft es zu, dass die letzten Auslastungsberechnungen für die Jahre 2012 und  2013 erfolgt sind-

  4. Wurden die vorgelegten Berechnungsmodelle vom Wissenschaftsministerium weiterverfolgt- Und wenn ja wie-

  5. Kann die Auslastungsrechnung allein auf Basis der Daten der amtlichen Statistik erfolgen oder sind ergänzende Angaben der Hochschulen erforderlich-

  6. Inwieweit stellte die Datenverfügbarkeit ein Hemmnis für die weitere Entwicklung der Auslastungsmodelle dar-

  7. Muss in Zukunft eine regelmäßige Auslastungsberechnung über das IHF erfolgen oder kann das Ministerium selbst anhand der vom IHF entwickelten Rechenmodelle die entsprechenden Berechnungen vornehmen-

  8. Welche Rolle soll die Auslastungsberechnung als einer von mehreren Parametern für die Zuweisung von personellen Ressourcen im Hochschulbereich künftig spielen-



Die Selbstverantwortung der Hochschulen wurde in den zurückliegenden Legislaturperioden kontinuierlich ausgebaut. Grundlage hierfür war jedoch, dass einer erweiterten Autonomie eine verstärkte Verpflichtung zur Transparenz  entspricht. Ein wichtiges Kriterium beim Vergleich der Arbeit verschiedener Hochschulen ist ihre Auslastung. Insofern erscheint im Grundsatz ein Berechnungsmodell für die Auslastung und den daraus sich ergebenden Bedarf unverzichtbar. Es ist von hohem Interesse für den Bayerischen Landtag über die Grundlagen der Personalberechnungen für die Hochschulen informiert zu werden.

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