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Schutz von Kulturgut in den Staatlichen Sammlungen

27.11.2019 - Antrag | 18/5070

Initiatoren:
Robert Brannekämper, Winfried Bausback, Alex Dorow, Ute Eiling-Hütig, Stephan Oetzinger, Franz Josef Pschierer, Helmut Radlmeier, Andreas Schalk, Florian Streibl, Fabian Mehring, Kerstin Radler, Peter Bauer, Manfred Eibl, Susann Enders, Hubert Faltermeier, Hans Friedl, Tobias Gotthardt, Eva Gottstein, Joachim Hanisch, Wolfgang Hauber, Johann Häusler, Leopold Herz, Alexander Hold, Nikolaus Kraus, Rainer Ludwig, Gerald Pittner, Bernhard Pohl, Gabi Schmidt, Jutta Widmann, Benno Zierer

Die Staatsregierung wird aufgefordert dem Landtag so bald als möglich zu berichten,



  • wie die umfangreichen Kunstschätze und Kunstwerke in den staatlichen Sammlungen des Freistaates Bayern derzeit vor Beschädigung und vor dem Zugriff Unbefugter sowie vor Diebstahl geschützt werden,

  • welche neuen technologischen Möglichkeiten genutzt werden und künftig genutzt werden könnten, um die Sicherheit dieser Kulturgüter im Rahmen vorhandener Stellen und Mittel weiter zu erhöhen und

  • wie der Versicherungsschutz der staatlichen Sammlungen in Bayern derzeit ausgestaltet ist.


 



Nach dem spektakulären Kunstraub in Dresden, bei dem vor einigen Tagen drei kostbare Juwelengarnituren in Milliardenhöhe aus dem Grünen Gewölbe gestohlen worden sind, stellt sich für den Bayerischen Landtag die Frage, wie in den Museen und staatlichen Sammlungen des Freistaats Bayern die zahlreichen Kunstwerke bestmöglich geschützt werden können. Diese sind durch die jahrhundertelange Sammlungstätigkeit des überaus kunstsinnigen Wittelsbacher Hauses und durch den Freistaat Bayern zusammengetragen worden. Der Bayerische Landtag ist sich einig in der Auffassung, dass solchem unwiederbringlichen Kultur- und Wertverlust mit allen möglichen Mitteln sowie durch den Einsatz neuester Sicherheitstechniken unbedingt vorgebeugt werden muss.


 

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