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Späten Sommerferienbeginn in Bayern auch künftig sicherstellen

02.12.2019 - Dringlichkeitsantrag | 18/5175

Initiatoren:
Thomas Kreuzer, Winfried Bausback, Alexander König, Tobias Reiß, Tanja Schorer-Dremel, Gerhard Waschler, Gudrun Brendel-Fischer, Norbert Dünkel, Ute Eiling-Hütig, Otto Lederer, Barbara Regitz, Berthold Rüth, Peter Tomaschko

Der Landtag unterstützt die Ankündigung der Bayerischen Staatsregierung, über das Jahr 2024 hinaus an der bisherigen Sommerferienregelung festhalten zu wollen, in der Bayern traditionell ein später Beginn der Sommerferien vorbehalten war.


Die Staatsregierung wird aufgefordert, diese Haltung weiterhin unter Berücksichtigung des Hamburger Abkommens auch bei künftigen Beschlüssen der Kultusministerkonferenz über die Sommerferienreglung ab 2025 mit unvermindertem Nachdruck zu vertreten.



Traditionell beginnen in Bayern die Sommerferien erst Ende Juli / Anfang August und reichen bis in das erste Septemberdrittel hinein. Damit kann eine für die Rhythmisierung des Schuljahrs sinnvolle Abfolge von Ferien- und Schulwochen erreicht werden; denn Bayern hat - wie sonst nur Baden-Württemberg, dessen Sommerferien traditionell ebenfalls spät beginnen - zum Ende des Schuljahres hin nochmals zwei Wochen Pfingstferien, sodass ein früher Sommerferienbeginn für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern wenig sinnvoll wäre.
Bis einschließlich 2024 sind die Sommerferientermine der Länder festgelegt. Jüngst gibt es Überlegungen anderer Länder, Bayern in das rollierende System der Länder bei der Festlegung der Sommerferien einzubeziehen; dies würde für Bayern eine Aufgabe des traditionell späten Sommerferienbeginns bedeuten. Dem gilt es im Interesse der Schülerinnen und Schüler, der Eltern und Lehrkräfte in Bayern entschieden entgegenzutreten.

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