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Doppelhaushaltsplan 2019/2020:
hier: Einzelplan 05 (Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus)

hier: Unterstützung der bayerisch-israelischen Kooperation im Schulbereich (Kap. 05 05 Tit. 684 61)

15.03.2019 - Änderungsantrag | 18/939

Initiatoren:
Thomas Kreuzer, Alexander König, Winfried Bausback, Karl Freller, Josef Zellmeier, Gerhard Waschler, Michael Hofmann, Martin Bachhuber, Gudrun Brendel-Fischer, Norbert Dünkel, Ute Eiling-Hütig, Hans Herold, Johannes Hintersberger, Gerhard Hopp, Harald Kühn, Otto Lederer, Barbara Regitz, Berthold Rüth, Peter Tomaschko, Steffen Vogel, Ernst Weidenbusch, Georg Winter

Im Entwurf für den Doppelhaushalt 2019/2020 wird folgende Änderung vorgenommen:


Bei Kap. 05 05 Tit. 684 61 wird der Ansatz für das Jahr 2019 um 120,0 Tsd. Euro von 340,0 Tsd. Euro auf 460,0 Tsd. Euro erhöht.


Die Deckung erfolgt aus Kap. 13 03 Tit. 893 06.



Die Pflege und Vertiefung der bayerisch-israelischen Kooperation ist dem Bayerischen Landtag seit Jahren ein großes Anliegen. Dies trifft v.a. auf den Schulbereich zu, da die heranwachsende Generation aus der konkreten Begegnung mit der Lebenswirklichkeit Israels und den Herausforderungen, die die Menschen dort meistern müssen, wertvolle Erfahrungen sammeln kann. Zudem wird den bayerischen Schulen beim Besuch in Israel die historische Verantwortung, die den Deutschen aus der Schoah erwächst, in nachhaltiger Weise bewusst. Alle weiterführenden Schularten in Bayern sollen in diese Potentiale der bayerisch-israelischen Bildungskooperation einbezogen werden.


Aufgrund der besonderen politischen Situation Israels ist für die Anbahnung bzw. Vertiefung von bayerisch-israelischen Schulkooperationen - v.a. solchen, die in einem konkreten Schüleraustausch bzw. in Schülerfahrten münden sollen - eine intensive Vorbereitung durch verantwortliche Lehrkräfte bzw. Schulleitungen unerlässlich. Denn diese sind wichtige Multiplikatoren gegenüber dem Kollegium, der Elternschaft wie auch den Schülerinnen und Schülern. Die zusätzlichen Mittel sollen daher verwendet werden, um verantwortliche Lehrkräfte aus allen weiterführenden Schularten bei vorbereitenden Reisen nach Israel zu unterstützen. Dabei sollen die weiterführenden Schularten sowie Nord- und Südbayern gleichmäßig zum Zuge kommen.

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