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Jagdberater in Bayern

30.01.2020 - Schriftliche Anfrage | 18/7248

Initiatoren:
Volker Bauer

Der Vollzug des Bundesjagdgesetzes und der auf dessen Grundlage erlassenen Rechtsverordnungen ist grundsätzlich Aufgabe des Staates und obliegt den Jagdbehörden, die die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten beziehungsweise die Naturschutzbehörden beteiligen können. Eine wichtige Rolle nehmen dabei die zur laufenden sachverständigen Beratung der Jagdbehörden - auf Kreisebene - nach Anhörung des Jagdbeirats bestellten, ehrenamtlichen Jagdberater ein. Gemeinhin zwei Berater je Kreis werden aus dem Kreis der Jagdscheininhaber für fünf Jahre widerruflich bestellt. Durch die Qualifikationsvoraussetzung -Jagdscheininhaber- und die hochwertige jagdliche Ausbildung auch in den Bereichen Wildbiologie und Land- bzw. Waldbau darf eine fachliche Bildung vorausgesetzt werden. Zudem wird das Ehrenamt oft durch heimat- und naturverbundene Menschen ausgeübt, die durch ihre Ausbildung eine noch tiefergehende Kenntnis in den erforderlichen Bereichen besitzen, obgleich dies durch einzelne Gruppierungen im Freistaat angezweifelt wird.


Ich frage die Bayerische Staatsregierung darum:



  1. Welche berufliche bzw. akademische Ausbildung besitzen die Jagdberater im Freistaat-
    (aus datenschutzrechtlichen Gründen genügt eine zusammengestellte Übersicht der Berufe sowie Abschlüsse und erzielten Weiterbildungen aller rund 250 Jagdberater ohne Gliederung in Bezirke/Kreise)

  2. Welche Angebote der fachlichen Weiterbildung im Ehrenamt bestehen für Jagdberater, ihre Kenntnisse in von ihrer Ausbildung bzw. ihrem Werdegang ggf. weniger intensiv berührten Feldern zu vertiefen-

  3. Sieht die Staatsregierung Notwendigkeit und Möglichkeit diese Angebote auszuweiten-

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