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Nachtragshaushaltsplan 2019/2020
hier: Einzelplan 08 (Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten)

hier: Allgemeine Bewilligungen - Bereich Landwirtschaft
(Kap. 08 03 Tit. 686 04)

20.01.2020 - Änderungsantrag | 18/6114

Initiatoren:
Thomas Kreuzer, Alexander König, Tanja Schorer-Dremel, Josef Zellmeier, Martin Schöffel, Martin Bachhuber, Gudrun Brendel-Fischer, Wolfgang Fackler, Alexander Flierl, Hans Herold, Johannes Hintersberger, Petra Högl, Michael Hofmann, Gerhard Hopp, Harald Kühn, Tobias Reiß, Thorsten Schwab, Angelika Schorer, Klaus Steiner, Steffen Vogel, Georg Winter, Ernst Weidenbusch, Manuel Westphal, Florian Streibl, Fabian Mehring, Bernhard Pohl, Peter Bauer, Manfred Eibl, Susann Enders, Hubert Faltermeier, Hans Friedl, Tobias Gotthardt, Eva Gottstein, Joachim Hanisch, Wolfgang Hauber, Johann Häusler, Leopold Herz, Alexander Hold, Nikolaus Kraus, Rainer Ludwig, Gerald Pittner, Kerstin Radler, Gabi Schmidt, Jutta Widmann, Benno Zierer

Im Entwurf für den Nachtragshaushalt 2019/2020 werden folgende Änderungen vorgenommen:
Bei Kap. 08 03 wird für das Jahr 2020 ein neuer Tit. 686 04 (FKZ 523) mit der Zweckbestimmung -Pilotprojekt zur Unterstützung von Dürre besonders betroffener Futtertrocknungen- ausgebracht und erhält einen Ansatz von 600,0 Tsd. -. Der Titel erhält folgenden Haushaltsvermerk: -Die Mittel sind übertragbar.-


Die Deckung erfolgt aus Kap. 13 03 Tit. 893 06.



Der Klimawandel wirkt sich inzwischen deutlich auf die landwirtschaftliche Produktion in Bayern aus. Betroffen ist damit auch der nachgelagerte Sektor der verarbeitenden Unternehmen. Regional hat die Trockenheit der Jahre 2018 und 2019 insbesondere Nordbayern getroffen. Die Grünfuttertrocknungen in Bayern erfüllen eine wesentliche Rolle bei der Sicherstellung der einheimischen Eiweißversorgung. Dabei wird sowohl Grünlandaufwuchs als auch Aufwuchs aus dem Feldfutterbau getrocknet.
Im Rahmen eines Pilotprojektes mit drei durch die Trockenheit besonders stark betroffenen Futtertrocknungsbetrieben (z. B. Tirschenreuth, Prebitz und Neuhof/Zenn) soll versucht werden, noch mehr Aufwuchs aus dem Feldfutterbau (vor allem Kleegras und Luzerne) in den Futtertrocknungen zu hochwertigen Eiweißfuttermitteln zu verarbeiten. Dazu wird zu Beginn die wirtschaftliche Lage der Futtertrocknungen durchleuchtet und ein Konzept zur nachhaltigen Stabilisierung des Betriebs sowie zur Steigerung der Trocknungsmenge erstellt. Im weiteren Verlauf sollen die Konzepte zur Steigerung der Futtergrundlage und zur Verbesserung der Vermarktung umgesetzt werden.

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