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Bayerische Entwicklungszusammenarbeit - Förderung von Waldprojekten als aktiver Beitrag zum weltweiten Klimaschutz

13.12.2019 - Antrag | 18/7352

Initiatoren:
Klaus Steiner, Franz Rieger, Martin Schöffel, Alexander König, Tanja Schorer-Dremel, Alex Dorow, Wolfgang Fackler, Alexander Flierl, Petra Högl, Martin Huber, Alfred Sauter, Thorsten Schwab, Walter Taubeneder, Manuel Westphal, Florian Streibl, Fabian Mehring, Tobias Gotthardt, Peter Bauer, Manfred Eibl, Susann Enders, Hubert Faltermeier, Hans Friedl, Eva Gottstein, Joachim Hanisch, Wolfgang Hauber, Johann Häusler, Leopold Herz, Alexander Hold, Nikolaus Kraus, Rainer Ludwig, Gerald Pittner, Bernhard Pohl, Kerstin Radler, Gabi Schmidt, Benno Zierer

Der Landtag fordert die Staatsregierung auf, im Rahmen ihrer Entwicklungszusammenarbeit mit den Schwerpunktländern Bayerns weiterhin einen gemeinsamen Handlungsschwerpunkt auch auf den Klimaschutz zu legen. Dazu bittet der Landtag die Staatsregierung, im Rahmen der im aktuellen und in künftigen Haushalten jeweils vorhandenen Mittel und Stellen in den Schwerpunktländern auch Projekte zu initiieren und zu unterstützen, die sich dem Schutz, der Pflege und soweit möglich auch der Wiederaufforstung von Wäldern widmen. Der Landtag ist sich dabei des von den Vereinten Nationen geförderten Projektes der -Großen Grünen Mauer der Sahara und Sahel Initiative- bewusst und begrüßt dieses ausdrücklich. Er regt an, dass zu gegebener Zeit die in den Schwerpunktländern im Bereich der Wiederaufforstung von Wäldern gewonnenen Erfahrungen auch auf ihre Übertragungsfähigkeit auf weitere Länder hin überprüft werden sollten.



Wälder sind weltweit als CO2- und Wasserspeicher von großer Bedeutung. Als -grüne Lunge- können sie die Effekte des Klimawandels lindern und sind zugleich ein wesentlicher Faktor beim Erhalt der weltweiten Artenvielfalt. Zugleich bedürfen die Wälder weltweit des Schutzes und oft auch selbst der Anpassung an den Klimawandel.


Daher ist es ein richtiges und wichtiges Signal, dass Ministerpräsident Dr. Markus Söder seine Reise in Äthiopien mit dem Besuch eines Kirchenwaldprojektes und der symbolischen Pflanzung neuer Bäume in Addis Abeba begonnen hat.


Dieser Ansatz sollte in der Entwicklungszusammenarbeit mit allen Schwerpunktländern Bayerns verankert werden. So kann nicht nur in Bayern mit der Waldinitiative der Staatsregierung - vor allem mit der Neupflanzung von 30 Millionen Bäumen innerhalb von fünf Jahren und der Förderung von Mischwäldern - ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden, sondern auch in den Schwerpunktländern ein Impuls gesetzt werden.

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