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Haushaltsplan 2021:
hier: Einzelplan 10 (Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales)
hier: Ausbau und Stärkung der Erziehungsberatungsstellen
(Kap. 10 07 Tit. 684 74)

24.01.2021 - Änderungsantrag | 18/13749

Initiatoren:
Thomas Kreuzer, Winfried Bausback, Alexander König, Josef Zellmeier, Thomas Huber, Gerhard Hopp, Martin Bachhuber, Matthias Enghuber, Hans Herold, Johannes Hintersberger, Michael Hofmann, Petra Högl, Andreas Jäckel, Jochen Kohler, Harald Kühn, Stephan Oetzinger, Andreas Schalk, Sylvia Stierstorfer, Steffen Vogel, Ernst Weidenbusch, Georg Winter, Florian Streibl, Fabian Mehring, Bernhard Pohl, Peter Bauer, Manfred Eibl, Susann Enders, Hubert Faltermeier, Hans Friedl, Tobias Gotthardt, Eva Gottstein, Joachim Hanisch, Wolfgang Hauber, Johann Häusler, Leopold Herz, Alexander Hold, Nikolaus Kraus, Rainer Ludwig, Gerald Pittner, Kerstin Radler, Gabi Schmidt, Jutta Widmann, Benno Zierer

Im Entwurf für den Haushalt 2021 wird folgende Änderung vorgenommen:


Bei Kap. 10 07 Tit. 684 74 wird der Ansatz um 1.000,0 Tsd. Euro von 7.730,5 Tsd. Euro auf 8.730,5 Tsd. Euro erhöht.


Die Deckung erfolgt aus Kap. 13 03 Tit. 893 06.



Die Angebote und Strukturen im Bereich der Erziehungsberatung müssen gestärkt und bedarfsgerecht ausgebaut werden, damit sich Fachkräfte noch enger mit Kitas, Schulen, Kliniken oder Frauenhäusern vernetzen und dort Sprechstunden anbieten können, vgl. umfassenden Antrag CSU/FW zum Kinderschutz, LT-Drs. 18/8946, im Plenum beschlossen am 12.11.2020. Gerade die Corona-Krise war und ist für viele Familien eine große Herausforderung, die sozial und ökonomisch in vielen Familien noch länger nachwirken wird. Daher ist es wichtig, gemeinsam mit den Kommunen und Trägern diese Strukturen weiter zu stärken und dem steigenden Bedarf entsprechend aufzustellen und anzupassen, um eine gute und gesunde Entwicklung der Kinder sicherzustellen und insgesamt Kindeswohlgefährdungen zu vermeiden.


Dabei kommen den aufsuchenden Angeboten und der Vernetzung etwa mit Kindertagesstätten, Schulen und Kliniken eine hohe Priorität zu, um betroffene Kinder und ihre Eltern schnell und niedrigschwellig zu erreichen. Insgesamt gilt es, die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen noch stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Kindern, Jugendlichen und ihren Familien muss es so leicht wie möglich gemacht werden, Hilfe in Anspruch zu nehmen.


Bayernweit gibt es 180 Erziehungsberatungsstellen - 120 Hauptstandorte und 60 Nebenstellen und Außensprechstunden. Ziel ist es, an jedem der Hauptstandorte jeweils eine ganze Stelle auszubauen, die sich dann um die aufsuchende Beratung vor Ort kümmert. Mit den derzeit vorgesehenen Mitteln ist neben der Absicherung der Grundstruktur nur die Förderung des Ausbaus von 30 Stellen möglich, davon sind 25 Stellen bereits ausgebaut. Tatsächlich ermöglicht also die bereits vorgesehene Mittelmehrung einen Ausbau von nur fünf Stellen bayernweit. Erforderlich sind daher weitere Mittel, um auch die fehlenden 90 Stellen fördern zu können.

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