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Fürs Leben lernen: Umsetzung der Initiative "Medienführerschein" in der Grundschule

21.06.2021 - Antrag | 18/17881

Initiatoren:
Bernhard Seidenath, Gudrun Brendel-Fischer, Barbara Regitz, Berthold Rüth, Peter Tomaschko, Florian Streibl, Fabian Mehring, Tobias Gotthardt, Peter Bauer, Manfred Eibl, Susann Enders, Hubert Faltermeier, Hans Friedl, Eva Gottstein, Joachim Hanisch, Wolfgang Hauber, Johann Häusler, Leopold Herz, Alexander Hold, Nikolaus Kraus, Rainer Ludwig, Gerald Pittner, Bernhard Pohl, Kerstin Radler, Gabi Schmidt, Jutta Widmann, Benno Zierer

Einen verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit einem Smartphone zu lernen, ist für Kinder heute ebenso wichtig wie etwa das Radfahren. Sowohl die Art als auch die Dauer der Nutzung können schädlich sein. Stattdessen sollten besser die Möglichkeiten und großen Chancen der Nutzung eines Smartphones zur Geltung kommen können.


Die Staatsregierung wird daher aufgefordert, dem Landtag über die Umsetzung und die Maßnahmen der Initiative -Medienführerschein- in den Grundschulen zu berichten, die den Kindern die Risiken der Smartphones, aber auch ihre Verantwortung näherbringen.



Kinder von heute sind -digital natives-: sie wachsen mit Smartphones und deren Möglichkeiten auf. Getreu des Fundamentalsatzes, dass nicht für die Schule, sondern fürs Leben gelernt wird, muss auch der Umgang mit Smartphones als Lebens- und Alltagskompetenz in den Schulen vermittelt und eingeübt werden. Hierzu ist ein Führerschein sowohl Anreiz für motiviertes Lernen des Umgangs mit dem Smartphone als auch ein Ausweisdokument, dass sich der junge Mensch mit diesen Fragen auseinandergesetzt hat. Ebenso wie die Möglichkeiten, sind auch die Risiken, die in einer Smartphone-Nutzung liegen, nahezu unbegrenzt. Sie kann massive Auswirkungen auf die gesunde Entwicklung des Kindes haben. Eltern haben häufig keinen Einblick mehr in das, was sich auf dem Handy des Kindes abspielt, weshalb Kinder so rasch wie nötig einen eigenverantwortlichen Umgang erlernen sollten. Wie beim Fahrrad-Führerschein sollen die Kinder und Jugendlichen in Bayern in ihrer Schulzeit im Rahmen der Initiative -Medienführerschein- der Staatsregierung digitale Verantwortung und Kompetenzen erlernen. Der Antrag ist erforderlich, weil teilweise erschreckend ist, welche Fotos und Videos Kinder auf ihren Handys haben und teilen. Viele solcher Medien gefährden klar ein gesundes Aufwachsen der Kinder.

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