Antragssuche

Depressionen, Ängste und sonstige psychische Erkrankungen: (Früh)Erkennung an Schulen durch Fortbildungen steigern!

27.06.2022 - Antrag | 18/24275

Initiatoren:
Kerstin Schreyer, Thomas Huber, Bernhard Seidenath, Winfried Bausback, Tanja Schorer-Dremel, Alfons Brandl, Matthias Enghuber, Petra Högl, Andreas Jäckel, Jochen Kohler, Andreas Lorenz, Beate Merk, Martin Mittag, Helmut Radlmeier, Andreas Schalk, Sylvia Stierstorfer, Carolina Trautner, Steffen Vogel, Florian Streibl, Fabian Mehring, Tobias Gotthardt, Peter Bauer, Manfred Eibl, Susann Enders, Hubert Faltermeier, Hans Friedl, Eva Gottstein, Wolfgang Hauber, Johann Häusler, Leopold Herz, Alexander Hold, Nikolaus Kraus, Rainer Ludwig, Gerald Pittner, Bernhard Pohl, Kerstin Radler, Robert Riedl, Gabi Schmidt, Jutta Widmann, Benno Zierer

Die Staatsregierung wird aufgefordert zu berichten, wie Angebote der Lehrerfortbildung zu den Themenbereichen Depressionen, Angstzustände und sonstige psychische Erkrankungen von Schülerinnen und Schülern weiterentwickelt werden, um Lehrkräften niedrigschwellige und attraktive Zugänge zu eröffnen, sich mit entsprechenden Inhalten auseinanderzusetzen und eine (Früh-)Erkennung zu verbessern.



Psychische Erkrankungen sind in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Zu den häufigsten Leiden gehören Ängste und Depression. Auch Schülerinnen und Schüler leiden, aus unterschiedlichsten Gründen, immer häufiger an psychischen Erkrankungen, vor allem die Infektionsschutzmaßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Sars-CoV-2-Erregers und die soziale Distanz in Folge der Infektionsschutzmaßnahmen hat bei Kindern und Jugendlichen bleiben Folgen hinterlassen.


Menschen mit psychischen Erkrankungen brauchen professionelle Hilfe - Angebot hierfür gibt es im Freistaat Bayern in verschiedensten Formen. EIne zentrale Herausforderung ist das Erkennen einer psychischen Erkrankung - vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Eine zentrale Rolle kommt hier im Bereich der Schule den Lehrkräften zu.


Daher soll mit diesem Antrag die Staatsregierung aufgefordert werden zu berichten, wie Lehrkräften über Fortbildungen niedrigschwellige und attraktive Zugänge eröffnet werden können, sich fachliche Inhalte zur (Früh)Erkennung von psychischen Krankheiten anzueignen. Zum Wohl der Schülerinnen und Schüler und zum Wohl der Lehrkräfte! 

Zurück zur Übersicht