Der Arbeitskreis Gesundheit, Pflege und Prävention (AK GPP) der CSU-Landtagsfraktion hat gemeinsam mit dem Landesvorstand des Gesundheits- und Pflegepolitischen Arbeitskreises (GPA) der CSU zum Austausch mit Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach eingeladen.

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Kritisch bewertet die Ministerin hingegen die geplanten Einschnitte im stationären Bereich im Rahmen der GKV-Reform. Zwar müssten auch Krankenhäuser ihren Beitrag zur Konsolidierung der GKV-Finanzen leisten – doch brauche es gerade jetzt eine verlässliche Refinanzierung tatsächlich anfallender Kosten, um die Reform überhaupt umsetzen zu können. Die geplante dauerhafte Streichung der Meistbegünstigungsklausel müsse daher dringend noch einmal überprüft werden.
Bernhard Seidenath, Vorsitzender des AK GPP und GPA-Landesvorsitzender, zog ein positives Fazit: „Der heutige Austausch hat unterstrichen: Bayern ist in der Gesundheitspolitik kein Zuschauer, sondern Gestalter. Wir brauchen Lösungen, die zu unseren Regionen passen – und keine Einheitsreformen aus Berlin, die gewachsene Strukturen gefährden. Unserer Gesundheitsministerin Judith Gerlach gebührt ein dickes Dankeschön für ihr großes Engagement für die stationäre Versorgung in unserem Land."


