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06.09.2020

Schulstart in Bayern: CSU-Fraktion setzt auf Präsenzunterricht

Am 8. September geht in Bayern die Schule wieder los – mit einem umfassenden Hygieneplan, wo an den Schulen Masken getragen werden müssen und welche Mindestabstände beim Regelbetrieb mit Präsenzunterricht gelten werden.

Dazu erklärt Prof. Dr. Gerhard Waschler, der bildungspolitische Sprecher der CSU-Fraktion: „Wir haben einen klaren Stufenplan, bei welchen Infektionszahlen welches Modell in den Schulen greift. Das schafft Sicherheit und Vertrauen bei Schülern, Eltern und Lehrkräften in Bayern. So gilt ab 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern im Sieben-Tage-Schnitt eine Maskenpflicht an weiterführenden Schulen.“

„Durch unsere langjährige CSU-Bildungspolitik in Bayern haben wir seit 2008 rund 17.300 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen. Das erleichtert es den Schulen jetzt, die großen Herausforderungen in der Pandemie zu meistern. Zudem unterstützen im neuen Schuljahr 800 zusätzliche Team-Lehrkräfte jene Lehrer aus Risikogruppen, die coronabedingt nicht selbst Präsenzunterricht geben können.“

„Sowohl für den Präsenz- als auch für einen möglichen Distanzunterricht wird die Lernplattform mebis weiterentwickelt: Mit ‚mebis-tube‘ werden Lehrer beispielsweise selbst erstellte Erklärvideos einfacher austauschen können, um ihren digitalen Unterricht noch besser zu machen. Daher begrüßen wir es als CSU-Fraktion sehr, wenn nun auch eine bundesweite Bildungsplattform für digitale Lerninhalte aufgebaut wird. Kombiniert mit zahlreichen Fortbildungsangeboten für unsere Lehrkräfte im Bereich Medienkompetenz und einer im Bundesvergleich guten digitalen Ausstattung unserer Schulen gehen unsere Schülerinnen und Schüler in Bayern mit günstigen Startbedingungen ins neue Schuljahr.“

„Unsere Erfolge bestätigt auch das jüngste ifo-Bildungsbarometer, das angesichts des guten Abschneidens bayerischer Schülerinnen und Schüler in Vergleichsstudien eine Zustimmung von 82 Prozent der Bevölkerung zu unserer Bildungspolitik aufweist. Deshalb stehen wir allen bundesweiten Vereinheitlichungstendenzen kritisch gegenüber, da wir die Qualität unserer bayerischen Schulen auf keinen Fall gefährden dürfen!“

Bayern setzt zur Prävention von Infektionen neben den beschlossenen Hygieneregeln und dem Drei-Stufen-Plan für Schulen bayernweit auf eine umfangreiche Teststrategie. Diese soll durch frühzeitiges Erkennen auch schulisches Personal, Schülerinnen und Schüler sowie Familien vor einer unbemerkten Infektion mit dem Virus schützen. Außerdem übernimmt der Freistaat auch die Kosten für zusätzliche Busse zum Schülertransport, um für mehr Plätze und somit für größere Abstände auf dem Schulweg zu sorgen.

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