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19.12.2017

Antragsfrist für Entschädigung deutscher Zwangsarbeiter endet am 31. Dezember 2017

„Anträge zur Entschädigung deutscher Zwangsarbeit können nur noch bis zum 31. Dezember 2017 gestellt werden“, erklärt Josef Zellmeier, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Vertriebene, Aussiedler, Partnerschaftsbeziehungen der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag.

Potenzielle Antragsteller im Inland können sich von jeweiligen Landsmannschaften beraten lassen. Der Landesverband Bayern des Bundes der Vertriebenen hat seine Regional- und Ortsgliederungen ebenfalls gebeten, die Antragsteller bei der Beantragung der Leistung zu unterstützen. Antragsteller, die im Ausland leben, können sich mit den Organisationen der Heimatverbliebenen, wie etwa dem Demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien, in Verbindung setzen, um Unterstützung zu erhalten. Deutsche Botschaften und konsularische Vertretungen helfen im Ausland ebenfalls bei der Antragstellung.

„Mit Nachdruck haben sich die CSU-Fraktion und die Bayerische Staatsregierung in den vergangenen Jahren erfolgreich für die Entschädigung deutscher Zwangsarbeiter eingesetzt“, so Zellmeier.

Das Bundesinnenministerium hat die konkreten Vergabemodalitäten in einer „Richtlinie über eine Anerkennungsleistung an ehemalige deutsche Zwangsarbeiter“ zusammengefasst. Diese Richtlinie ist zum 1. August 2016 in Kraft getreten. Danach können ehemalige Zwangsarbeiter eine einmalige Leistung in Höhe von 2.500 Euro erhalten. Die Anträge sind an das Bundesverwaltungsamt zu richten, das für die Antragsbearbeitung und die Auszahlung zuständig ist.


ANTRAG ZUR ENTSCHÄDIGUNG DEUTSCHER ZWANGSARBEITER

Zentrale Zuständigkeit:                                      
Bundesverwaltungsamt,                                      
Außenstelle Hamm                                               

Ihr Kontakt:                                                           
Herr Rainer Hoffstedde                                        
Alter Uentroper Weg 2                                          
59071 Hamm

Telefonhotline:
+49 (0) 228 9 93 58 98 00
E-Mail: AdZ@bva.bund.de

Ende der Antragsfrist:
31.12.2017 (Ausschlussfrist)

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